Intelligentes Wassermanagement:
Pumpwerke,
Stauanlagen und Messpunkte im Griff
Wasserinfrastrukturen müssen funktionsfähig bleiben. Gerade bei Starkregen, Hochwasser, Trockenheit oder technischen Störungen. Doch das Einsatzgebiet besteht oft aus weit verstreuten Objekten, verschiedenen Steuerungsgenerationen, mehreren Lieferanten und unterschiedlichsten Kommunikationsverbindungen.
Remote hilft dabei, Pumpwerke, Pumpen, Stauanlagen, Messpunkte und andere Wasserwirtschaftsanlagen sicher aus der Ferne erreichbar, auslesbar und steuerbar zu machen. Mit industrieller Datenerfassung, Telemetrie, Alarmweiterleitung, Alarms & Events und Remote Access behalten Sie den zentralen Überblick, und autorisierte Techniker können bei Bedarf tiefer in die Steuerung einsehen.

Erkennbar in der täglichen Praxis?
Wenn die Steuerung eines Pumpwerks oder Objekts eine Störung generiert, wird diese direkt an das übergeordnete Leitsystem weitergegeben. Die Meldung selbst ist oft nicht das Problem, wohl aber die Nachverfolgung. Ein autorisierter Ingenieur möchte direkt live in die SPS, das HMI oder die RTU schauen können, um den exakten Status, die E/A und die Regelparameter zu analysieren.
Ohne die richtigen Systeme stößt man in der Praxis oft auf folgende Herausforderungen:
Unnötige Fahrten zum Standort:
Fehlt ein sicherer Fernzugriff? Dann muss für jede vertiefende Diagnose oder Softwareanpassung dennoch physisch jemand zur Anlage fahren.
Verstreute und fragmentierte Daten:
Messwerte und Störungsdaten stecken in verschiedenen Systemen unterschiedlicher Lieferanten fest. Verwaltern fehlt dadurch eine zentrale, zuverlässige Übersicht und eine vollständige Historie.
Veraltete Hard- & Software:
Alte Modems, Protokolle oder Legacy-SPS erschweren die Kopplung mit einer modernen Plattform, während der Austausch der kompletten Anlage oft zu teuer ist.
Unsichere externe Verwaltung:
Externe Wartungspartner benötigen regelmäßig Zugriff auf die Systeme, aber dieser Zugriff ist derzeit oft nicht persönlich, temporär oder zentral verwaltbar.
Remote stellt die Verbindung zwischen dem Objekt im Feld, dem Verwalter, dem Störungsdienst und der bestehenden Informationsumgebung her.
Wobei helfen wir?
Viele Kunden kommen nicht zu uns, weil sie „einen Router suchen“, sondern weil etwas funktionieren muss. Eine Maschine muss online gehen. Ein Protokoll muss ausgelesen werden. Eine Anlage muss Daten liefern. Ein Standort muss aus der Ferne verwaltet werden.
Vom Feldobjekt zu nutzbaren Informationen
1. Bestehende Objekte erschließen
Wir schließen an die bestehende SPS, RTU, Steuerung, den Sensor oder Zähler an. Die gesamte Installation muss daher nicht automatisch ersetzt werden.
2. Daten und Status abrufen
Über ein industrielles Gateway, einen VPN-Router oder einen Edge-Controller rufen wir die gewünschten Daten lokal ab. Bei Standard- sowie abweichenden Protokollen prüfen wir, was technisch erforderlich ist.
3. Informationen verfügbar machen
Standard-Objektstatus, Störungs- und Alarmmeldungen sowie Messdaten können an das bestehende SCADA-System oder die Leitstelle weitergeleitet werden. Dieselben Daten können bei Bedarf auch im Remote Portal, in Dashboards, Alarms & Events, einer Datenbank, Azure, AWS, InfluxDB oder einer eigenen Softwareumgebung verfügbar gemacht werden.
4. Zugang und Verwaltung regeln
Wenn ein Ingenieur oder Wartungspartner Zugang benötigt, regeln Sie zentral, wer auf welchen Standort, welche Maschine oder welche Funktion zugreifen darf und wann.
Keine neue Insel neben Ihren bestehenden Systemen
Wasserverbände arbeiten bereits mit Leitzentralen, SCADA-Systemen, Verwaltungspaketen, Asset-Management-Software, Datenplattformen und herstellerspezifischen Umgebungen.
Remote muss diese Umgebung nicht unnötig ersetzen.
Die bestehende Alarmphilosophie, Leitzentrale und Arbeitsweise bleiben federführend. Remote kann die Telemetrie- und Alarmweiterleitung übernehmen oder anbinden und fügt einen verwalteten Fernzugriff für vertiefende Diagnosen und Anpassungen in der Steuerung hinzu.
Wir bilden die technische Verbindungsschicht zwischen bestehenden Objekten und der Umgebung, in der Sie die Informationen nutzen möchten. Daten können im Remote Portal sichtbar gemacht, aber auch an eine bestehende Leitzentrale, Datenbank, Cloud-Umgebung oder ein eigenes Software-Plattform weitergeleitet werden.
Die Frage ist nicht, welches Produkt wir platzieren wollen. Die Frage ist, welche Informationen, Zugänge und Funktionalitäten Sie benötigen und wie wir diese zuverlässig verfügbar machen.

Daten für Management, Wartung und Energie

Bestehende Pumpenanlagen am Flughafen Schiphol intelligenter machen
Gemeinsam mit REMONDIS Smart Infra entwickelte Remote einen Smart Controller für Abwasserpumpwerke und Enteisungsanlagen am Flughafen Schiphol.
Die vorhandene Hardware in den Pumpwerken konnte beibehalten werden. Die Objekte wurden aus der Ferne erreichbar gemacht und Daten wurden an die Azure-Umgebung weitergeleitet, sodass Verwaltung und weitere Optimierung auf Basis aktueller Informationen möglich wurden.
Dieser Fall zeigt die Stärken von Remote: bestehende Technik erhalten, eine fehlende Verbindungs- und Datenebene hinzufügen und die Lösung nahtlos in die Softwareumgebung des Betreibers integrieren.

Welche Objekte in Ihrem Areal möchten Sie besser erschließen?
Beginnen Sie mit einem Abwasserpumpwerk, einer Pumpanlage, einer Stauanlage, einem Messpunkt oder einem technischen Standort.
Wir betrachten gemeinsam die bestehende Steuerung, die aktuelle Kommunikationsverbindung, das Gerät und Protokoll, welche Daten Sie benötigen, wer Zugriff erhalten soll, wohin die Daten übertragen werden müssen und wie die Lösung später skaliert werden kann.
Danach bestimmen wir, welche Kombination aus Software, industrieller Hardware und Engineering erforderlich ist.
Keine allgemeine Produktdemo. Zuerst schauen wir uns das Objekt, die aktuelle Situation und das an, was in der Praxis funktionieren muss.


